Zusammen in die Zukunft gehen - Weiterentwicklung der Seelsorgeeinheit

Gemeindeversammlungen im November 2016

Zum 01.01.2017 werden unsere 3 Kirchengemeinden in unserer Seelsorgeeinheit zu einer Kirchengemeinde zusammengehen. Die eine neue Kirchengemeinde St. Franziskus bringt auch Veränderungen mit sich, über die wir Sie gerne informieren wollen, ebenso über die konkreten nächsten Schritte beim Zusammengehen.

Dazu gibt es an allen sieben Orten unserer SE jeweils direkt nach den 10:30 Uhr-Gottesdiensten kurze Informationsveranstaltungen in der Kirche: Am So. 06.11. in Lauffen und Untergruppenbach, am So. 13.11. in Talheim und Abstatt, am So. 20.11. in Flein und Ilsfeld und am So. 27.11. in Neckarwestheim. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, sich über die neue Kirchengemeinde zu informieren. Herzliche Einladung!

PR Raimund Probst

 

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Weiterentwicklung unserer Seelsorgeeinheit

Im Sommer 2013 hat sich unsere Seelsorgeeinheit auf den Weg gemacht, um sich in der Pastoral und in den Strukturen so auszurichten, dass wir unsere Kernaufgaben – nämlich die Botschaft vom Reich Gottes in die Welt zu tragen – gut und mit Freude meistern können.

Dass sich etwas verändern muss, liegt auf der Hand:

·       die Gesellschaft verändert sich

·       die Arbeitswelt verändert sich

·       das Freizeitverhalten verändert sich

·       Kommunikationswege verändern sich

·       das Familienleben verändert sich (z.B. Ganztagesschulen, Arbeitszeiten à Schwierigkeit gemeinsame Elemente in der

        Familie zu haben…)

Weil es dort immer um Menschen geht, die auch zur Kirche gehören, muss sich auch Kirche auf diese Veränderungen einlassen und sich selbst verändern.

Schauen, was ist

Um zu sehen, wo Veränderungen notwendig und richtig sind, haben wir in vielen Kirchengemeinderatssitungen, bei Klausurtagungen der KGRs, bei verschiedenen Veranstaltungen im Verlauf der Jahre, bei zwei Gemeindeversammlungen (im Januar 2014 und Juli 2015) immer wieder die Situation unserer drei Gemeinden betrachtet, haben ausgewertet und überlegt, haben eingeschätzt und Ideen geknüpft.

Grundsätzlich überlegen

Für die drei Kirchengemeinderäte und das Pastoralteam war klar, dass sich nur beides gleichzeitig verändern lässt: die Pastoral und die Struktur.

Beide Bereiche müssen diesen Wandel durchmachen, eines kann nicht ohne das andere gehen.

 

In den Gemeindeversammlungen sind wir dazu mit den Gemeindemitgliedern in einen Dialog getreten. Wir haben die Modelle für die Struktur unserer Seelsorgeeinheit betrachtet, um uns ein umfassendes Bild für die Zukunft unserer Kirchen am jeweiligen Ort machen zu können.

 

Zwei Aspekte waren in den Überlegungen grundlegend:

Zentral muss in Zukunft die Verwaltung organisiert und professionalisiert werden, damit Kräfte freigesetzt werden können, sowohl bei Ehrenamtlichen, wie bei Hauptamtlichen.

Das meint z.B. dass nicht mehr jedes Pfarrbüro alle Tätigkeiten für sich macht, sondern dass es Schwerpunkte geben wird, für die die Pfarrbüros zuständig sein werden. Viel effizienter könnten z.B. die wöchentlichen Mitteilungen in den 7 Gemeindeblättern bearbeitet werden, wenn sich darum nur mehr eine Sekretärin kümmern würde. Das heißt aber nicht, dass Sie als Gemeinde-mitglieder nicht weiterhin mit Ihren Fragen und Anliegen zu unseren 3 Sekretariaten in Lauffen, Talheim und Untergruppenbach kommen könnten. Im Gegenteil: durch Vernetzung der 3 Pfarrbüros, veränderte Öffnungszeiten und neue Telefonanlagen soll noch besser gewährleistet werden, dass Sie als Gemeindemitglieder einen persönlichen Ansprechpartner für Ihr Anliegen bekommen. Auch durch die zentralere Struktur wird kein Pfarrbüro aufgelöst oder verschlechtert sich für Sie die Erreichbarkeit.

Dies gilt entsprechend auch für unsere Kirchenpflegen: im Moment sind es 3 ehrenamtliche Kirchenpfleger, die für eine Aufwandsentschädigung die immer komplexer werdenden und mit immer höheren Ansprüchen behafteten Aufgaben erledigen (z.B. gestiegene Auflagen für Personalführung, sicherheitsrelevante Fragen, rechtliche Vorschriften…). In Zukunft soll eine hauptamtliche Kirchenpflege diese Aufgaben gezielter und mit Blick auf die ganze Seelsorgeeinheit entsprechend erledigen können.

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Dezentral soll in Zukunft die Pastoral und das Glaubensleben nah an den Menschen an den jeweiligen Orten gestaltet werden.

Die Kirche ist an jedem Ort eingebunden in ein weitläufiges Netzwerk mit verschieden Bereichen: Schule, Vereine am Ort, Altenheime, Kommunen, …

Jeder Ort hat hier seine je eigenen Beziehungen und Prägungen. In der derzeitigen Gemeindestruktur mit 3 Kirchengemeinden aber 7 Gottesdienstorten kommen oft die Belange der jeweiligen Orte zu kurz. Beispielsweise ist an jedem Ort unserer Seelsorgeeinheit die Arbeit mit den Flüchtlingen anders strukturiert und lässt sich auch nicht eins zu eins übertragen.

Menschen erleben Kirche an ihrem Ort. Sie brauchen verlässliche Ansprech-partner, Menschen, die Kirche am Ort ausmachen.

Dazu sollen an jedem Ort Gemeinde-teams aus Vertretern der Kirchen-gemeinderäte des Ortes, aber auch aus Menschen, denen das kirchliche Leben am Ort wichtig ist, gebildet werden. Dabei ist die Aufgabe dieser Gemeindeteams, die Pastoral und das Glaubensleben am Ort zu gestalten: Was braucht der jeweilige Ort, damit Kirche erfahrbar wird? Wo müssen wir uns engagieren? Welche Aufgaben können wir mit den Menschen, die mittragen, angehen und was müssen wir in Zukunft vielleicht auch zurückstellen?

Der Blick soll dabei nach außen gerichtet werden: Wo lassen sich Verknüpfungen schaffen? Was erwarten Menschen heute noch von Kirche?

Dabei sollen vier geistliche Haltungen eine Rolle spielen:

·       erwarten

·       lassen

·       vertrauen

·       wertschätzen

Es gilt in den Gemeindeteams – also vor Ort – auszubuchstabieren, was das für die Pastoral am Ort heißt. Was erwarten Menschen heute noch von Kirche? Was können wir als Gemeinde in Zukunft lassen? Worauf vertrauen wir als Gemeinde? Welchen Menschen können wir wertschätzend begegnen?

Es ist klar, dass dies kein abgeschlossener Prozess ist, sondern dass wir hier auf einem Weg sind, ein Weg, den wir gemeinsam mit Gott gehen und im Vertrauen darauf, dass er es ist, der seine Kirche mit uns zusammen gestaltet.

 

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Entscheidungen treffen

Dennoch müssen auf diesem Weg immer wieder Entscheidungen getroffen werden. Und so haben die drei Kirchengemeinderatsgremien nach langen Beratungen im Juli 2015 dafür gestimmt, dass die drei Kirchengemeinden zu einer Kirchengemeinde zusammengehen wollen. Dies geschah aus den Überlegungen heraus, dass diese Struktur auf dem Gebiet unserer bisherigen Seelsorgeeinheit am besten gewährleistet, dass zum einen die Verwaltung effizienter gestaltet werden kann und zum anderen die Pastoral an jedem Ort seine eigene Form und Ausprägung mit den Menschen am Ort finden soll. Kirche soll so am Ort erfahrbar werden und an der Lebenswirklichkeit der Menschen am Ort ausgerichtet werden.

 

Als Kirchengemeindemitglieder sind Sie alle eingeladen, Ihre Ideen, Fragen und Anregungen mit einzubringen und Kirche am Ort mitzugestalten!

Aktuelle Informationen über den Fortgang des Prozesses erhalten sie auf unserer Homepage und auf der Seite www.kirche-am-ort.de

 

Einen Namen finden

Wenn die drei Kirchengemeinden zu einer Kirchengemeinde zusammengehen, bilden sie ab diesem Zeitpunkt eine Pfarrei mit nur einem Namen. Diese Kirchengemeinde braucht einen Namen, der einen Heiligen oder eine Heilige beinhaltet, d.h. der bisherige Name der Seelsorgeeinheit „Neckar-Schozach“ kann nicht für die eine Kirchengemeinde verwendet werden. Jede Kirche an den 7 Orten behält natürlich ihren Namen und auch ihr Patronat, die Kirchengemeinde selbst als Pfarrei bekommt jedoch einen eigenständigen Patron.

Jetzt sind Sie gefragt

In einem Wettbewerb wollen wir die besten Vorschläge aus unseren Gemeinden sammeln und auf einer gemeinsamen Sitzung aller Kirchengemeinderäte den neuen, noch zu suchenden Namen beschließen.

Was ist zu tun?

Wenn Sie einen Vorschlag haben, wie unsere eine Kirchengemeinde in Zukunft heißen kann, dann senden Sie Ihren Vorschlag bitte mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift an die Seelsorgeeinheit Neckar-Schozach, Gradmannstr. 30 in 74348 Lauffen a.N. oder per Mail an Pfarrer Donnerbauer m.donnerbauer@se-neckar-schozach.de

 

Der Einsendeschluss ist der 31. Januar 2016

 

Die Vorschläge werden zentral gesammelt und nach einer Vorauswahl durch den Gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit den Kirchengemeinde-räten aller drei Kirchengemeinden zum Beschluss vorgelegt.

 

Übrigens können Sie auch etwas gewinnen: für die Vorschläge auf den ersten 3 Plätzen werden interessante Sachpreise vergeben.

 

Wir wünschen Ihnen eine spannende Namenssuche für die eine Kirchengemeinde. Seien Sie kreativ und schauen Sie, welcher Heilige zu unserer Kirchengemeinde passen würde!

 

PR Raimund Probst

Die PowerPoint-Präsentation bei der 2. Gemeinde-versammlung im Juli 2015 können Sie hier nochmals anschauen und nachlesen...

Gemeinsam in die Zukunft gehen –

Unsere Seelsorgeeinheit entwickelt sich weiter

 

Gemeindeversammlungen am 17., 18. und 19. Juli

 

Liebe Gemeindemitglieder,

 

am 19. und 20. Juni waren unsere Kirchengemeinderatsgremien der Seelsorgeeinheit zur Klausurtagung in Ellwangen, um über die weitere Entwicklung unserer Gemeinden für die Zukunft zu beraten. Dabei wurde auch ein Votum über die künftige Gestalt und Struktur der Seelsorgeeinheit und ihrer sieben Orte abgegeben. Über dieses Votum möchten wir Sie als Gemeindemitglieder in Gemeindeversammlungen genau informieren und um Ihre Rückmeldung und Ihre Meinung bitten, bevor die Kirchengemeinderäte eine endgültige Entscheidung zur künftigen Struktur unserer Seelsorgeeinheit treffen werden.

 

Die Gemeindeversammlungen finden statt am:

Freitag, 17. Juli um 19.00 Uhr im Gemeindezentrum St. Paulus in Lauffen (Schillerstraße 45)

Samstag, 18. Juli um 19.00 Uhr im Gemeindehaus St. Peter in Talheim (Untergruppenbacher Str. 6)

Sonntag, 19. Juli um 19.00 Uhr im Gemeindehaus St. Stephan in Untergruppenbach (Kirchgrund 27)

 

Sollten Sie an der Gemeindeversammlung Ihrer eigenen Kirchengemeinde keine Zeit haben, dann können Sie gerne an den Gemeindeversammlungen der anderen Orte teilnehmen. Sie erhalten in allen drei Gemeindeversammlungen dieselben Informationen.

Wir freuen uns auf Sie

 

Pfarrer Michael Donnerbauer

Josef Heen (2. Vorsitzender KGR Lauffen)

Lutz Pahlke (2. Vorsitzender KGR Talheim)

Claudia Herter (2. Vorsitzende KGR  Untergruppenbach)

(zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)

Hier geht es zur Power-Point-Präsentation des ersten Gemeindeforums "Kirche am Ort" vom 18./19.07.2014 in Untermarchtal

Hier finden Sie einen Bericht aus dem Katholischen Sonntagsblatt vom 27.07.2014 über die Zukunft der Kirche vor Ort von Christiane Bundschuh-Schramm

Die PowerPoint-Präsentation von den 3 Gemeinde-versammlungen im Januar und Februar 2014 können Sie hier nochmals anschauen und nachlesen...

Das Buch zum Abschluss des Dialog- und Erneuerungsprozesses "Perspektiven einer dialogischen Kirche" können Sie als pdf-Datei herunterladen.

Bitte folgen Sie dazu dem Link rechts...

Hier finden Sie einen Bericht aus dem Sonntagsblatt vom 26.01.2014 zur Bildung einer Gesamtkirchengemeinde in der Seelsorgeeinheit Neresheim

Gemeindeversammlung am Sonntag, 02. Februar um

14:00 Uhr in Untergruppenbach und 16:00 Uhr in Talheim

 

Am Sonntag, den 02.02. 2014, fand um 14.00 Uhr in Untergruppenach und um 16:00 Uhr in Talheim statt.

Sehr viele interessierte Gemeindemitglieder besuchten die Veranstaltung und konnten sich so über den Prozess informieren.

Haben Sie alle herzlichen Dank für Ihr Interesse. Das Prozessteam wird weiter den Weg zusammen gehen und Sie bei der nächsten Gemeindeversammlung über die Fortschritte informieren.